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Allgemeinverfügung zum Walzen von Grünlandflächen nach dem 15.03.2020

Allgemeinverfügung

der Regierung von Niederbayern
über das Walzen von Grünlandflächen nach dem 15. März

vom 03.03.2020

Aufgrund des Art. 3 Abs. 6 des Gesetzes über den Schutz der Natur, die Pflege der Landschaft und die Erholung in der freien Natur (Bayerisches Naturschutzgesetz - BayNatSchG) vom 23. Februar 2011 (GVBl. S. 82, BayRS 791-1-U), das zuletzt durch § 1 des Gesetzes vom 21. Februar 2020 (GVBl. S. 34, BayRS 791-1-U) geändert worden ist, in Verbindung mit § 5 der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Naturschutzgesetzes (AVBayNatSchG) vom 18. Juli 2000 (GVBl. S. 495, BayRS 791-1-13-U), welche zuletzt durch Verordnung vom 04. Februar 2020 (GVBl. S. 35, BayRS 791-1-13-U) geändert worden ist, erlässt die Regierung von Niederbayern folgende

Allgemeinverfügung:
  1. Abweichend von der Bestimmung des Art. 3 Abs. 4 Satz 1 Nr. 7 BayNatSchG, ist es im Jahr 2020 gemäß den unter II. und III. geltenden Maßgaben gestattet, landwirtschaftlich genutzte Grünlandflächen nach dem 15. März zu walzen.
  2. Die abweichende Gestattung gilt in allen Landkreisen und kreisfreien Städten des Regierungsbezirks Niederbayern bis einschließlich 1. April 2020.
  3. Ausgenommen von der abweichenden Gestattung sind die in Anhang 1 zu dieser Allgemeinverfügung nach Namen und Gebietsnummern ausgewiesenen und in einer Übersichtskarte dargestellten Wiesenbrütergebiete (pdf, 568 KB). Die im Anhang 1 zu dieser Allgemeinverfügung ausgewiesenen Wiesenbrütergebiete können im Portal "FIN-Web" flächenscharf eingesehen werden. Die Einsichtnahme erfolgt im Internet unter folgender Adresse: http://fisnatur.bayern.de/webgis
  4. Diese Allgemeinverfügung steht unter dem Vorbehalt ihres Widerrufs.
  5. Die sofortige Vollziehung der Ziffern I. bis IV. wird angeordnet.
  6. Diese Allgemeinverfügung gilt am Tage nach der Bekanntmachung als bekannt gegeben.
Gründe:

I.

Mit unveränderter Annahme des Volksbegehrens "Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern" gilt ab dem Jahr 2020 gemäß Art. 3 Abs. 4 Satz 1 Nr. 7 BayNatSchG bei der landwirtschaftlichen Nutzung das Verbot, Grünlandflächen nach dem 15. März zu walzen.

Der Vegetationsbeginn sowie die Befahrbarkeit der Böden sind in Bayern jedoch regional sehr unterschiedlich. Wo auf Grund der Witterungs- bzw. Bodenverhältnisse Grünlandflächen trotz fachlicher Notwendigkeit nicht vor dem 15. März befahren und gewalzt werden können, bedeutet das Verbot einen erheblichen Eingriff in den betrieblichen Ablauf. Für diese Flächen wird die landwirtschaftliche Nutzung des Grundstücks durch das Verbot deutlich eingeschränkt oder gegebenenfalls insgesamt in Frage gestellt. Um Härtefälle zu vermeiden, wurde deshalb mit dem Gesamtgesellschaftlichen Artenschutzgesetz - Versöhnungsgesetz ermöglicht, durch Allgemeinverfügung einen späteren Verbotszeitpunkt als den 15. März zu bestimmen.

II.

  1. Die Regierung von Niederbayern ist für den Erlass dieser Allgemeinverfügung gemäß Art. 3 Abs. 6 Satz 2 BayNatSchG i. V. m. § 5 Abs. 1 Satz 1 AVBayNatSchG sachlich zuständig. Die örtliche Zuständigkeit ergibt sich aus Art. 3 Abs. 1 Nr. 1 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes (BayVwVfG).
  2. Gemäß Art. 3 Abs. 6 Satz 1 und 3 BayNatSchG i. V. m. § 67 Abs. 1 Nr. 2 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) i. V. m. § 5 Abs. 1 Satz 1 AVBayNatSchG können die Regierungen das Walzen von Grünlandflächen auch nach dem 15. März gestatten, wenn das Walzverbot eine unzumutbare Belastung für die Landwirte darstellt und das Verschieben mit den Belangen des Naturschutzes vereinbar ist. Diese Voraussetzungen sind nach § 5 AVBayNatSchG gegeben, solange nach den aktuellen Witterungsprognosen überwiegend
    1. das landwirtschaftlich genutzte Grünland bei Einhaltung guter landwirtschaftlicher Praxis insbesondere aufgrund zu hoher Bodenfeuchte oder schneebedeckter Flächen nicht vor dem 15. März gewalzt werden kann und
    2. in den Wiesenbrütergebieten die Hauptbrutzeit der Wiesenbrüter noch nicht begonnen hat.

    Anhand dieser Voraussetzungen wurde die abweichende Gestattung zum Walzen von Grünlandflächen erteilt.

    1. Die Nichtverschiebung des Verbotszeitpunkts stellt in den unter Ziffer II. des Tenors genannten Gebieten eine unzumutbare Belastung für die betroffenen Landwirte dar. Ohne Walzen ist der Bodenschluss der Grasnarbe nicht gegeben, die Wasser- und Wärmeleitung des Bodens beeinträchtigt und eine zu intensive Mineralisierung der organischen Masse möglich.
      Aus der Stellungnahme der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) vom 26.02.2020 gem. § 5 Abs. 2 Satz 1 AVBayNatSchG geht hervor, dass das Walzen im gesamten Regierungsbezirk Niederbayern nach guter fachlicher Praxis nicht vor dem 15. März möglich sein wird. Die Befahrbarkeit der Flächen wird aufgrund zu hoher Bodenfeuchte oder schneebedeckter Flächen nicht möglich oder mit großen Bodenstrukturschäden verbunden sein. Das Grünland kann erst dann gewalzt werden, wenn an fünf zusammenhängenden Tagen das Grünland auf über 80 % der Flächen befahren werden kann. Fünf zusammenhängende Tage sind das minimale Zeitfenster, da Landwirte ihre regional verteilten Grünlandschläge nur nacheinander bearbeiten können. Zudem ist das Walzen erst um den Zeitpunkt des Ergrünens des Grünlandes fachlich sinnvoll. Dementsprechend ist kein Walzen möglich, wenn die Grünlandflächen schneebedeckt sind, die nutzbare Feldkapazität der Grünlandflächen über 80% liegt oder der Zeitpunkt für das Ergrünen des Grünlands über eine Woche in der Zukunft liegt. Auf der Grundlage regional differenzierter Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kommt die LfL zu dem Ergebnis, dass ein Walzen im gesamten Regierungsbezirk Niederbayern bis zum 15. März 2020 nach guter fachlicher Praxis nicht möglich sein wird und damit die landwirtschaftliche Nutzung dort deutlich eingeschränkt bis unmöglich sein wird. Im Prognosezeitraum stellt die LfL aufgrund der Daten des DWD fest, dass in Niederbayern kein Zeitfenster von fünf zusammen-hängenden Tagen für die Möglichkeit einer Walzmaßnahme auf über 80 % der Grünlandflächen bestand bzw. bestehen wird.
      Den Vorschlägen der LfL schließt sich die Regierung von Niederbayern an. Die vom DWD für die Prognoseentscheidung zur Verfügung gestellten drei meteorologischen Größen Schneebedeckung, nutzbare Feldkapazität und Zeitpunkt des Ergrünens des Grünlandes sind wissenschaftlich fundiert und für die Prognoseberechnung der LfL geeignet. Die von der LfL zugrunde gelegten Beurteilungskriterien unter anderem zur Befahrbarkeit sind fachlich begründet und ein praxisgerechter Beurteilungsmaßstab.

    2. Zudem ist die mit dieser Allgemeinverfügung vorgenommene Verschiebung mit den Belangen des Naturschutzes nach Art. 3 Abs. 6 Satz 3 und Satz 1 BayNatSchG i. V. m. § 67 Abs. 1 Satz 1 BNatSchG vereinbar. Die Belange des Naturschutzes sind in den Gebieten, in denen eine Befreiung erteilt wird, gegenüber den anderen, die Befreiung begründenden Anforderungen von untergeordneter Bedeutung. Soweit es sich allerdings um Wiesenbrütergebiete handelt, darf die Hauptbrutzeit der Wiesenbrüter noch nicht begonnen haben (§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AVBayNatSchG), da sonst Belange des Naturschutzes (Artenschutz) entgegenstehen und überwiegen.

      Nach der Mitteilung des Landesamts für Umwelt (LfU) vom 26.02.2020 gem. § 5 Abs. 3 AVBayNatSchG ist im gesamten Regierungsbezirk Niederbayern in den Wiesenbrütergebieten zu erwarten, dass die Hauptbrutzeit bis zum 15.03. begonnen haben wird. Zum Zeitpunkt der Stellungnahme am 26.02.2020 kann jedenfalls nicht mit letzter Sicherheit prognostiziert werden, ob die Hauptbrutzeit der Wiesenbrüter in den Wiesenbrütergebieten zum 15.03. begonnen haben wird oder nicht. Für ihre Einschätzung stützt sich das LfU auf langjährige phänologische Erkenntnisse zum Brutbeginn der Wiesenbrüter in Bayern. Der milde Witterungsverlauf des Winters 2019/2020 hatte eine verfrühte Rückkehr wiesenbrütender Vogelarten zur Folge.

      Demzufolge ist es für die Wahrung der Belange des Naturschutzes erforderlich, dass sämtliche Wiesenbrütergebiete im Regierungsbezirk von der abweichenden Gestattung ausgenommen sind (siehe Ziffer III. des Tenors).
      Ab der ersten Mahd ist das Walzen nicht mehr verboten, unabhängig davon, ob der gesetzliche Verbotszeitpunkt des 15. März verschoben wurde oder nicht (vgl. Landtags-Drucksache 18/1736, S. 8).

  3. Der Erlass der Allgemeinverfügung steht nach § 5 Abs. 1 Satz 1 AVBayNatSchG im pflichtgemäßen Ermessen. Die Regierung von Niederbayern hat im Rahmen ihres Ermessensspielraums entschieden, dass sie das Walzen von Grünlandflächen in den Gebieten, in denen die Voraussetzungen vorliegen, bis einschließlich 1. April 2020 gestattet. Für diese Entscheidung spricht, dass die landwirtschaftliche Nutzung von Grünlandflächen in Niederbayern dort uneingeschränkt ermöglicht werden soll, wo es mit den Belangen des Naturschutzes vereinbar ist. Es sollen schwerwiegende Folgen für landwirtschaftliche Betriebe im Regierungsbezirk Niederbayern vermieden werden.

    Die mit dieser Allgemeinverfügung vorgenommene Verschiebung des Verbotszeitpunkts in den festgelegten Gebieten wahrt auch den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Die Verschiebung bis einschließlich den 1. April 2020 im gesamten Regierungsbezirk ist geeignet und erforderlich für die Erreichung des Ziels, die landwirtschaftliche Nutzung von Grünlandflächen nicht unzumutbar zu unterbinden und einen Ausgleich mit den Belangen des Naturschutzes herzustellen. Der gewählte Zeitraum ist aufgrund der unklaren Prognose der Wetterlage nach dem 15. März 2020 zum jetzigen Zeitpunkt erforderlich, damit sichergestellt ist, dass den Landwirten ausreichend Zeit zum Walzen der Grünlandflächen zur Verfügung steht.

    Die Gestattung ist auch angemessen. Es wurde der Verbotszeitpunkt nur im notwendigen Umfang verschoben. Indem aus der Gestattung (siehe Ziffer III. des Tenors) die Wiesenbrütergebiete, in denen bereits mit dem Beginn der Brutzeit zu rechnen ist, ausgenommen wurden, wird auch den Belangen des Naturschutzes Rechnung getragen und die Intention der Regelung des Art. 3 Abs. 4 Nr. 7 BayNatSchG, nämlich der Schutz der Gelege von Bodenbrütern (vgl. Landtags-Drucksache 18/1736, S. 8), wird gewahrt.

  4. Ziffer IV. dieses Bescheids stützt sich auf Art. 36 Abs. 2 Nr. 3 BayVwVfG.  Die Regierung muss flexibel auf etwaige Änderungen, beispielsweise hinsichtlich der Witterungsverhältnisse und der sich daraus ergebenden landwirtschaftlichen Nutzbarkeit des Grünlandes oder hinsichtlich der Wiesenbrütergebiete oder der Brutzeiten der Wiesenbrüter, reagieren können. In diesen Fällen steht der Regierung der Widerruf nach Art. 49 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Alt. 2 BayVwVfG offen.

  5. Die rechtliche Grundlage für die Anordnung der sofortigen Vollziehung in Bezug auf die Ziffern I. bis IV. dieser Allgemeinverfügung ergibt sich aus § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO).

    Die Anordnung der sofortigen Vollziehung in Bezug auf die Ziffern I. und II. ist erforderlich, um die schutzwürdigen Belange der betroffenen Landwirte zu wahren. Das generelle Walzverbot kann die landwirtschaftliche Nutzung abhängig von den örtlichen Witterungs- und Bodenverhältnissen unterschiedlich stark einschränken. Der Vegetationsbeginn sowie die Befahrbarkeit der Böden sind in Bayern regional sehr unterschiedlich. Wo auf Grund der Witterungs- bzw. Bodenverhältnisse Grünlandflächen nicht vor dem 15. März befahren und gewalzt werden können, bedeutet das Verbot für die Landwirte einen erheblichen Eingriff in den betrieblichen Ablauf. Für diese Flächen wird die landwirtschaftliche Nutzung des Grundstücks durch das Verbot deutlich eingeschränkt oder gegebenenfalls insgesamt in Frage gestellt. Folglich benötigen die Landwirte in Bezug auf die Gestattung des Walzens eine rechtssichere Regelung. Ein etwaiges Klageverfahren darf dies nicht in Frage stellen.

    Die Anordnung der sofortigen Vollziehung in Bezug auf Ziffer III. ist zur Wahrung der schutzwürdigen Belange des Natur- und Artenschutzes erforderlich. Es besteht ein öffentliches Interesse an einem umfassenden Schutz der Wiesenbrüter in den Wiesenbrütergebieten. Die Anordnung der sofortigen Vollziehung in Bezug auf Ziffer IV. ist notwendig, um trotz eines Klageverfahrens noch flexibel auf Änderungen (insbesondere der Witterungsverhältnisse) reagieren zu können.

  6. Die für die Anordnung der sofortigen Vollziehung maßgeblichen Gründe machen es erforderlich, dass die Allgemeinverfügung gem. Art. 41 Abs. 4 Satz 4 BayVwVfG am Tag nach der ortsüblichen Bekanntmachung (§ 5 Abs. 1 Satz 3 AVBayNatSchG) als bekanntgegeben gilt.

  7. Für diese Allgemeinverfügung werden keine Kosten erhoben. Die Entscheidung über die Kosten stützt sich auf Art. 3 Abs. 1 Nr. 2 des Kostengesetzes (KG), da die Allgemeinverfügung nach § 5 Abs. 1 Satz 3 AVBayNatSchG "von Amts wegen" im überwiegenden öffentlichen Interesse ergeht.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Klage beim

Bayerischen Verwaltungsgericht Regensburg,
Haidplatz 1, 93047 Regensburg,

schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle dieses Gerichts oder elektronisch in einer für den Schriftformersatz zugelassenen1 Form zu erheben. Die Klage muss den Kläger, den Beklagten (Freistaat Bayern) und den Gegenstand des Klagebegehrens bezeichnen und soll einen bestimmten Antrag enthalten. Die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel sollen angegeben, die angefochtene Anordnung soll in Abschrift beigefügt werden. Der Klage und allen Schriftsätzen sollen Abschriften für die übrigen Beteiligten beigefügt werden.

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:

1 Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht zugelassen und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen! Nähere Informationen zur elektronischen Einlegung von Rechtsbehelfen entnehmen Sie bitte der Internetpräsenz der Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit (www.vgh.bayern.de).
Kraft Bundesrecht ist in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten grundsätzlich ein Gebührenvorschuss zu entrichten, sofern kein Fall des § 188 VwGO vorliegt.

Landshut, 03. März 2020
REGIERUNG VON NIEDERBAYERN

Rainer Haselbeck
Regierungspräsident

Hinweise:

Die Allgemeinverfügung und ihre Begründung können im Hauptgebäude der Regierung von Niederbayern (Regierungsplatz 540, 84028 Landshut) während der allgemeinen Dienstzeiten eingesehen werden. Ferner sind die Allgemeinverfügung und ihre Begründung auf der Homepage der Regierung von Niederbayern unter folgender Adresse einsehbar: https://regierung.niederbayern.bayern.de/aufgabenbereiche/6/agrarstruktur_umweltbelange/walzen.php

Die im Anhang 1 zu dieser Allgemeinverfügung ausgewiesenen Wiesenbrütergebiete
können im Portal "FIN-Web" flächenscharf eingesehen werden. Die Einsichtnahme erfolgt im Internet unter folgender Adresse: http://fisnatur.bayern.de/webgis.

Hilfestellungen zur Einsichtnahme in "FIN-Web" finden Sie in den Hinweisen zum Anhang 1.


Anhang 1:

Folgende Wiesenbrütergebiete sind nach Ziffer III. des Tenors dieser Allgemeinverfügung von der Gestattung ausgenommen:

Name des Wiesenbrütergebiets Nr. ("TeilflID" in FIN-Web) Nr.
(Übersichtskarte)
Landkreis bzw. kreisfreie Stadt
Runstwiesen 714300010003 41 Deggendorf
Runstwiesen 714300010002 42 Deggendorf
Runstwiesen 714300010001 107 Deggendorf
Donautal bei Natternberg 714300020000 43 Deggendorf
Fischerdorfer Au 714300030000 44 Deggendorf
Unteres Isartal bei Wallersdorf 724200010000 109 Deggendorf
Donautal oestlich Moos 724300010000 68 Deggendorf
Suedoestlich Plattling 724300030000 69 Deggendorf
Bruch zwischen Grieshaus und Kugelstadt 724300040000 70 Deggendorf
Winzer Donauschleife 724400030003 71 Deggendorf
Winzer Donauschleife 724400030001 72 Deggendorf
Donautal noerdlich Winzer 724400060000 73 Deggendorf
Rossfeldener See 724400080000 74 Deggendorf
Ottacher Wiesen 724400100000 75 Deggendorf
Wiesenbruetergebiet an der Winzerer Letten 724400120000 76 Deggendorf
Donautal oestlich Altenmarkt 734400010000 86 Deggendorf
Muehlauer Donauschleife 734400020000 87 Deggendorf
Unteres Isartal bei Wallersdorf 724200010000 109 Dingolfing-Landau
Unteres Isartal bei Ganacker 724200040000 67 Dingolfing-Landau
Unteres Isartal bei Postau, Rimbach, Dingolfing 734000010000 110 Dingolfing-Landau
Koenigsauer Moos, Grosskoellnbach 734100020004 81 Dingolfing-Landau
Koenigsauer Moos, Grosskoellnbach 734100020003 82 Dingolfing-Landau
Koenigsauer Moos, Grosskoellnbach 734100020002 83 Dingolfing-Landau
Koenigsauer Moos, Grosskoellnbach 734100020001 84 Dingolfing-Landau
Suedlich Wochenweis, Einstorf 734300010000 85 Dingolfing-Landau
Vilstal bei Frontenhausen 744000010000 111 Dingolfing-Landau
NSG "Obere Au" westlich Vilstalsee 744100010000 88 Dingolfing-Landau
Gebiet am Kollbach, suedwestlich Arnstorf 744200010000 112 Dingolfing-Landau
Wiesen oestlich Riedlhuette 704600020000 26 Freyung-Grafenau
Wiesen oestlich Riedlhuette, Alter Triftkanal 704600040000 27 Freyung-Grafenau
Wiesen oestlich Riedlhuette, Grosser Filz, Ohe 704600050000 28 Freyung-Grafenau
Muckenbachtal westlich Spiegelau 704600060000 29 Freyung-Grafenau
Gebiet Finsterau 704700060000 30 Freyung-Grafenau
Gebiet Heinrichsbrunn 704700080000 31 Freyung-Grafenau
oestlich Hinterfirmiansreut 704700090000 32 Freyung-Grafenau
Oestlich Asberg 714500030000 45 Freyung-Grafenau
westlich Schoefweg 714500040000 46 Freyung-Grafenau
Wiesen bei Schoenbrunn 714700020000 47 Freyung-Grafenau
Wiesen bei Schoenbrunn 714700030000 48 Freyung-Grafenau
Wiesen bei Schoenbrunn 714700060000 49 Freyung-Grafenau
Magere Wiesen um Annathal 714700110000 50 Freyung-Grafenau
Noerdlich Vorderfirmiansreut 714700190000 51 Freyung-Grafenau
Bei Philippsreut 714800010003 52 Freyung-Grafenau
Bei Philippsreut 714800010002 53 Freyung-Grafenau
Bei Philippsreut 714800010001 54 Freyung-Grafenau
Bei Marchhaeuser 714800040000 55 Freyung-Grafenau
Schnellenzipf 714800050000 56 Freyung-Grafenau
Um Haidmuehle 714800100002 57 Freyung-Grafenau
Um Haidmuehle 714800100001 58 Freyung-Grafenau
Haufang 724600010000 77 Freyung-Grafenau
Abenstalbereich westlich Schwaighausen 713600010000 33 Kelheim
Abenstal suedlich Abensberg 713700010000 34 Kelheim
Esperbach bei Herrnwahlthann 713700030000 35 Kelheim
Laabertal bei Langquaid 713800010001 104 Kelheim
Forstmoos noerdlich Moosham 723600010000 59 Kelheim
Abenstal bei Siegenburg 723700010000 60 Kelheim
Suedlich Offenstetten 723700020000 61 Kelheim
Abenstal zwischen Siegenburg und Neukir-chen 723700030000 62 Kelheim
Gebiet der Grossen Laaber zwischen Laaber-berg und Pattendorf 723800010000 108 Kelheim
Tal der Grossen Laaber zwischen Adlhausen und Alzhausen 723800020000 63 Kelheim
Tal der Grossen Laaber bei Leitenhausen 723800030000 64 Kelheim
Oestlich Meilenhofen 733600010002 78 Kelheim
Oestlich Meilenhofen 733600010001 79 Kelheim
Gebiet der Grossen Laaber zwischen Laaberberg und Pattendorf 723800010000 108 Landshut
Mettenbacher und Griessenbacher Moos 733900010000 80 Landshut
Unteres Isartal bei Postau, Rimbach, Dingolfing 734000010000 110 Landshut
Vilstal bei Frontenhausen 744000010000 111 Landshut
Vilstal bei Altfraunhofen 753800010000 91 Landshut
Vilstal bei Wolferding 753900010000 92 Landshut
Vilstal bei Schalkham 754000010000 93 Landshut
Vilstal bei Gaindorf 754000020000 94 Landshut
Rottal bei Schwaim 754500010000 97 Passau
Westlich Arnbruck 684300010000 0 Regen
Matzelsdorf 684300020000 98 Regen
Traidersdorf 684300030000 99 Regen
Suedlich Langdorf 694400010000 1 Regen
Kohlnberg 694500010000 2 Regen
Oestlich Zwiesel 694500020000 3 Regen
Wiesenbruetergebiet westlich Kleinried 704400010000 15 Regen
Wiesenbruetergebiet zwischen Zierbach und March 704400020000 16 Regen
Wiesenbruetergebiet suedlich March 704400030000 17 Regen
Wiesenbruetergebiet am Mettendorfer Graben 704400040000 18 Regen
Wiesenbruetergebiet bei Pometsau 704400050000 19 Regen
Wiesenbruetergebiet bei Rohrbach 704400060000 20 Regen
Kleinbaernbachtal bei Grossbaernbach 704400070000 21 Regen
Wiesenbruetergebiet suedliche Grossbaern-bach 704400080000 22 Regen
Entenaubachtal bei Grossbaernbach 704400090000 23 Regen
Entenaubachtal bei Ritzmais 704400100000 24 Regen
Hofwiesbachtal bei Zell 704400110000 25 Regen
Gebiet am Kollbach, suedwestlich Arnstorf 744200010000 112 Rottal-Inn
Kollbachtal nordoestlich Muenchsdorf 744300010000 89 Rottal-Inn
Kollbachtal oestlich Arnstorf 744300020000 90 Rottal-Inn
Rottal westlich Anzenkirchen 754400010000 95 Rottal-Inn
Rottal noerdlich Huckenham 754400030000 96 Rottal-Inn
Donautal bei Reibersdorf (incl. Pillmoos) 704100020000 100 Straubing (Stadt)
Donautal oestlich Unterzeitldorn 704100030000 101 Straubing (Stadt)
Ueberauer Schleife 704100050000 102 Straubing (Stadt)
Donautal bei Pittrich 704100060002 103 Straubing (Stadt)
Sossauer Wiesen 704100130000 13 Straubing (Stadt)
Pillmoos 714100010002 36 Straubing (Stadt)
Pillmoos 714100010001 37 Straubing (Stadt)
Alburger Moos 714100020000 106 Straubing (Stadt)
Donautal suedlich Pondorf 704000010000 4 Straubing-Bogen
Donautal noerdlich Aholfing 704000020000 5 Straubing-Bogen
Donautal suedlich Niederachdorf 704000030000 6 Straubing-Bogen
NSG "Donauauen bei Stadldorf" 704000040000 7 Straubing-Bogen
Donautal bei Reibersdorf (incl. Pillmoos) 704100020000 100 Straubing-Bogen
Donautal oestlich Unterzeitldorn 704100030000 101 Straubing-Bogen
Ueberauer Schleife 704100050000 102 Straubing-Bogen
Donautal bei Pittrich 704100060003 8 Straubing-Bogen
Donautal bei Pittrich 704100060002 103 Straubing-Bogen
Donautal bei Pittrich 704100060001 9 Straubing-Bogen
Donautal Aufelder 704100070000 10 Straubing-Bogen
Donautal suedlich Oberzeitldorn 704100090000 11 Straubing-Bogen
Mooswiesen 704100120000 12 Straubing-Bogen
Noerdlich Hunderdorf, westlich Wegern 704200010000 14 Straubing-Bogen
Laabertal bei Aufhausen 713900020000 105 Straubing-Bogen
Alburger Moos 714100020000 106 Straubing-Bogen
Flugplatz bei Mitterharthausen 714100030000 38 Straubing-Bogen
Donautal suedlich Niederwinkling 714200010002 39 Straubing-Bogen
Donautal suedlich Niederwinkling 714200010001 40 Straubing-Bogen
Runstwiesen 714300010001 107 Straubing-Bogen
Tal der Kleinen Laaber bei Grafentraubach 723900010000 65 Straubing-Bogen
Gebiet Kotau - Steinkirchen 723900020000 66 Straubing-Bogen

Hinweise zum Anhang 1:

Ein Bestandteil dieses Anhangs 1 ist eine Übersichtskarte, in der die von der Gestattung ausgenommenen Wiesenbrütergebiete abgebildet sind. Anhand dieser Karte kann festgestellt werden, ob eine landwirtschaftlich genutzte Fläche in einem Wiesenbrütergebiet liegen könnte. Die in der Übersichtskarte eingezeichneten Nummern befinden sich in der Tabelle des Anhangs 1, dritte Spalte von links.

Für eine flächenscharfe Einsichtnahme der im Anhang 1 in einer Tabelle ausgewiesenen Wiesenbrütergebiete kann auf das Portal "FIN-Web" zurückgegriffen werden. Die Einsichtnahme erfolgt im Internet unter folgender Adresse: http://fisnatur.bayern.de/webgis

Das für die Benutzung von "FIN-Web" notwendige Programm "Java" können Sie kostenlos unter https://java.com/de/ herunterladen.

Eine für diese Einsichtnahme speziell erstellte Kurzanleitung zur Bedienung von "FIN-Web" kann unter folgender Adresse aufgerufen werden:
https://www.lfu.bayern.de/natur/doc/kurzanleitung_finweb_wbk.pdf

Bei auftretenden Problemen mit "FIN-Web" können Sie sich per E-Mail (fisnatur@lfu.bayern.de) an den technischen Support des LfU wenden.