Prävention muss sich an Lebenswelten junger Menschen orientieren

Medienkonsum, Sucht und psychische Gesundheit beeinflussen sich häufig gegenseitig: Umso wichtiger sind Präventionskonzepte, die die verschiedenen Themen nicht isoliert, sondern gemeinsam in den Blick nehmen. Wie dieser ganzheitliche Ansatz an Schulen erfolgreich gelingen kann, zeigte das dritte Dialogforum der Servicestelle Suchtprävention an der Regierung von Niederbayern. Unter dem Titel „Gesamtkonzept Prävention an Schulen“ tauschten sich am Mittwoch Fachkräfte aus Schule, Jugendhilfe, Gesundheitsämtern und Polizei über aktuelle Entwicklungen und erfolgreiche Praxisbeispiele aus. 

In ihrer Begrüßung betonte Regierungsvizepräsidentin Monika Linseisen die wichtige Bedeutung der gemeinsamen Zusammenarbeit und dankte den Teilnehmern für ihr wertvolles Engagement: „Präventionsarbeit ist Zukunftsarbeit und muss sich an den Lebenswelten junger Menschen orientieren. Unsere Schulen und die vielen Einrichtungen leisten hier Tag für Tag eine hervorragende Arbeit. Sie stärken Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung und begleiten sie dabei, Herausforderungen sicher zu begegnen. Wirksame und nachhaltige Prävention braucht Ausdauer, fachliche Kompetenz und verlässliche Netzwerke. Genau hier setzt das Dialogforum an: Es bringt engagierte Akteure zusammen, fördert den Austausch und trägt dazu bei, Präventionsarbeit gemeinsam zukunftsfähig weiterzuentwickeln.“ 

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