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Pressemitteilung 11/2014

03.01.2014 - 11/2014
Stadt Passau / Städtebau
Erfolgreiche Förderung von Städten und Gemeinden
16,4 Millionen Euro Städtebauförderung für Niederbayern im Jahr 2013

Die Städtebauförderung in Niederbayern kann auf ein erfolgreiches Förderjahr zurückblicken: 16,4 Millionen Euro Städtebaufördermittel haben Bund und Land 2013 für die Städte und Gemeinden in Niederbayern bereitgestellt. Zusammen mit den Mitteln der Kommunen konnten damit Projekte von rund 27 Millionen Euro umgesetzt werden. Diese Investitionen von Staat und Kommunen haben auch in diesem Jahr viele Privatinvestitionen nach sich gezogen. Damit bestätigt sich eindrucksvoll: Jeder vom Staat investierte Euro zieht das sechs bis achtfache an Folgeinvestitionen nach sich. Einmal mehr zeigt sich damit die Städtebauförderung auch als wichtiges Programm zur Förderung der regionalen Wirtschaft.

Der diesjährige Erfolg der Städtebauförderung ist auch deshalb besonders respektabel, weil sie im Zuge der Hochwasserhilfe zusätzlich auch für die Abwicklung des Programms zur Wiederherstellung der Infrastruktur in den Gemeinden verantwortlich war. Dabei musste in kurzer Zeit eine „Flut“ von Anträgen bewältigt werden. 16 Millionen Euro - das entspricht etwa einem Jahreskontingent der Städtebauförderung - konnten innerhalb weniger Wochen zusätzlich für die betroffenen Kommunen bereitgestellt werden.

Pm14011Der Passauer Dom erstrahlt in neuem
Licht. Foto: Regierung von Niederbayern

Ein gelungenes Beispiel aus der Stadt Passau sind die Neugestaltung des Domvorplatzes und die neuen Fassadenstrahler in LED Technik für den Dom, die bei der Einweihung des neuen Domvorplatzes im November erstmals zum Einsatz kamen. Die Beleuchtung beruht auf einer umfassenden Neukonzeption der Beleuchtung wichtiger Bauwerke der Stadt. Für diese knapp 380.00 Euro teure Erneuerung erhält die Stadt Fördermittel in Höhe von rund 192.000 Euro.

Wie unschön, „buckelig“ und beengt es vor dem Passauer Dom bis vor einem halben Jahr noch zuging, kann man sich kaum mehr vorstellen. Diese, für die Passauer und die vielen Besucher, unbefriedigende Situation ist jetzt Vergangenheit, denn durch das Abrücken der Fahrstraße konnte ein großzügiger Vorbereich für das herausragende Bauwerk geschaffen werden. Der gesamte Domvorplatz wurde mit gut begehbaren, großformatigen Granitplatten belegt. Die Formate entsprechen dem historischen Bestand, sodass die noch brauchbaren vorhandenen Platten in den Randbereichen des Bauwerks sowie für den Zuweg zum Haupteingang eingesetzt werden konnten. Neben der optischen Aufwertung ist es auch gelungen, nun einen barrierefreien Zugang zum Dom zu schaffen. Von den Umbaumaßnahmen in Höhe von insgesamt circa 725.000 Euro sind voraussichtlich 570.000 Euro förderfähig, sodass die Stadt Passau mit knapp 350.000 Euro Zuschüssen aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ unterstützt werden kann.

Die Perspektiven für die Städtebauförderung sind für das nächste Jahr hoffnungsvoll. Nach dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung soll die Städtebauförderung nicht nur fortgeführt, sondern in der Mittelausstattung verbessert werden. Das gilt insbesondere auch für das Programm „Soziale Stadt“, das in den vergangenen Jahren drastisch gekürzt worden war. Eine frohe Botschaft für unsere Städte und Gemeinden.