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Pressemitteilung 11/2015

07.01.2015 - 11/2015
Stadt Landshut / Städtebau
Erfolgreiche Förderung von Städten und Gemeinden
22 Millionen Euro Städtebauförderung für Niederbayern im Jahr 2014

Die Städtebauförderung in Niederbayern kann auf ein erfolgreiches Förderjahr zurückblicken: Rund 22 Millionen Euro Städtebaufördermittel haben Bund und Land 2014 für die Städte und Gemeinden in Niederbayern bereitgestellt. Die Mittel wurden der Regierung erst spät im Jahr zugeteilt, aber sie kamen reichlich. Zusammen mit den Mitteln der Kommunen konnten damit Projekte von rund 36 Millionen Euro umgesetzt werden. Mit dieser anhaltend hohen Mittelzuweisung unterstreichen Bund und Freistaat die Bedeutung, die sie den Städtebauförderungsprogrammen bei der notwendigen Umstrukturierung unserer Städte und Gemeinden und bei der Förderung der regionalen Wirtschaft beimessen.

Gerade in den strukturschwächeren Teilen Niederbayerns konnten im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Städtebauförderung erneut wichtige Impulse für eine nachhaltige Aufwertung der betreffenden Städte gesetzt werden. Wo Kommunen ihre Bürger intensiv in den Diskussionsprozess zur Zukunft ihrer Orte mit einbinden und gezielt mit öffentlichen Investitionen unterstützen, gelingt es häufig, das Investitionsklima in den Kommunen deutlich zu verbessern. Auch schwierige Problemlagen lassen sich mit gemeinsamer Anstrengung von Kommune und Privaten dann lösen.

Gelungene Beispiele aus der Stadt Landshut sind die Neugestaltung der Herrengasse und der Rosengasse. Im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitung durch die Stadtwerke hat sich die Stadt Landshut dazu entschieden, die Herrengasse und Rosengasse barrierefrei zu gestalten. Passanten mit Rollatoren, Kinderwägen und Rollstuhlfahrern können die Gassen nun gut überqueren.

Um auf die parallel zur Altstadt und Neustadt verlaufende fußläufige Verbindung zwischen der Martinskirche und der Heiliggeistkirche aufmerksam zu machen, wurden die Fahrbahnen der Gassen in diesem Bereich mit Granit-Kleinstein gepflastert.

Die Kosten für die Neugestaltung der beiden Gassen betragen insgesamt rund 554.000 Euro. Davon erhält die Stadt Landshut einen Zuschuss aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Teil V – Städtebaulicher Denkmalschutz in Höhe von knapp 92.000 Euro.
 

Pm15011Verbreiterte Gehwege ohne Hochborde kommen vor allem Passanten mit Rollatoren, Kinderwägen und Rollstuhlfahrern zu Gute. Foto: Regierung von Niederbayern

 

Zahlen für dieses Jahr liegen noch nicht vor. Es gibt derzeit jedoch keine Anzeichen dafür, dass Bund und Freistaat bei der Städtebauförderung den Rotstift ansetzen wollten. Die Kommunen in Niederbayern dürfen deshalb auch im kommenden Jahr darauf setzen, dass für wichtige Umstrukturierungsmaßnahmen weiterhin die notwendigen Mittel zur Verfügung stehen werden.