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Pressemitteilung 12/2017

03.01.2017 - 12/2017
Stadt Landshut / Städtebau
21 Millionen Euro Städtebauförderung für Niederbayern im Jahr 2016
Fördertopf 2017 noch besser gefüllt

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Ausstellungsfläche des "LANDSHUTmuseums"
im Kreuzgang des Alten Franziskanerklosters.
Foto: Architekturbüro Nadler Sperk Reif

Die Städtebauförderung in Niederbayern kann wieder auf ein erfolgreiches Förderjahr zurückblicken: Rund 21 Millionen Euro Städtebaufördermittel haben der Deutsche Bundestag und der Bayerische Landtag 2016 für die Städte und Gemeinden in Niederbayern bereitgestellt.

Zusammen mit den Mitteln der Kommunen konnten damit Projekte für rund 35 Millionen Euro umgesetzt werden, freut sich Regierungspräsident Rainer Haselbeck. "Mit dieser anhaltend hohen Mittelzuweisung unterstreichen Bund und Freistaat die Bedeutung, die sie den Städtebauförderungsprogrammen bei der notwendigen Umstrukturierung unserer Städte und Gemeinden und bei der Förderung der regionalen Wirtschaft beimessen", so Haselbeck.

Ein gelungenes Beispiel aus der Stadt Landshut ist die Sanierung des Alten Franziskanerklosters und der Umbau zu einem Stadtmuseum. Nach erfolgter statischer Sicherung wurde im Jahr 2016 die Sanierung des Ost-Flügels der ehemaligen Klosteranlage weitgehend abgeschlossen. Im Doppelkreuzgang der Erdgeschossebene und im ersten Obergeschoss können künftig auf einer Ausstellungsfläche von über 500 m2 interessierte Bürgerinnen und Bürger die Geschichte der Stadt Landshut nachvollziehen. Das Zentrum für Regionalkultur findet im Dachgeschoss sein neues Zuhause. Alle drei Ebenen sind barrierefrei über einen Aufzug erschlossen. Mit dem neuen Stadtmuseum im Alten Franziskanerkloster entsteht am Prantlgarten in Synergie mit dem Skulpturenmuseum am Hofberg ein regionaler Museumsschwerpunkt in Landshut.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt des Stadtmuseums betragen rund 5,2 Millionen Euro. Hiervon erhält die Stadt Landshut einen Zuschuss aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro.

"Der Städtebau-Fördertopf 2017 wird sogar noch besser gefüllt sein", kündigt Regierungspräsident Rainer Haselbeck an. Alle Gemeinden, die ein Städtebauförderungsprogramm in Anspruch nehmen, können mit einer zeitnahen Bezuschussung ihrer förderfähigen Projekte rechnen. So wird der Bund 2017 sein Engagement in der Städtebauförderung erheblich ausweiten. Der Freistaat Bayern wird jeden Euro, den der Bund mehr gibt, kofinanzieren. Die Programme "Stadtumbau-West" und insbesondere "Soziale Stadt" werden erheblich aufgestockt. Hinzu kommt das völlig neue Programm "Zukunft Stadtgrün", mit dem Städte und Gemeinden Schwerpunkte beim Klimaschutz und Grünflächen setzen können. Neu ist auch die Initiative "Integration im Quartier", mit der Städte und Gemeinden städtebauliche Planungen zur Integration umsetzen können. Weitere Informationen dazu wird die Oberste Baubehörde in nächster Zeit bekannt geben.