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Pressemitteilung 9/2017

03.01.2017 - 9/2017
Landkreis Regen / Städtebau
21 Millionen Euro Städtebauförderung für Niederbayern im Jahr 2016
Fördertopf 2017 noch besser gefüllt

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Nach dem Rückbau des Gasthofes Mader wird der
Dorfanger wieder als Dorfmitte wahrgenommen
und bietet attraktive Aufenthaltsbereiche für
Bürger und Besucher.
Foto: Büro Architekturschmiede, Kirchdorf im Wald

Die Städtebauförderung in Niederbayern kann wieder auf ein erfolgreiches Förderjahr zurückblicken: Rund 21 Millionen Euro Städtebaufördermittel haben der Deutsche Bundestag und der Bayerische Landtag 2016 für die Städte und Gemeinden in Niederbayern bereitgestellt.

Zusammen mit den Mitteln der Kommunen konnten damit Projekte für rund 35 Millionen Euro umgesetzt werden, freut sich Regierungspräsident Rainer Haselbeck. "Mit dieser anhaltend hohen Mittelzuweisung unterstreichen Bund und Freistaat die Bedeutung, die sie den Städtebauförderungsprogrammen bei der notwendigen Umstrukturierung unserer Städte und Gemeinden und bei der Förderung der regionalen Wirtschaft beimessen", so Haselbeck.

Ein gelungenes Beispiel aus dem Landkreis Regen ist die Neugestaltung des zentralen historischen Dorfangers in der Gemeinde Kirchberg im Wald. Die Gemeinde setzt damit die bereits Mitte der 1980er Jahre begonnene Ortskernsanierung fort. Mit dem Abbruch des auf dem Dorfanger gelegenen ehemaligen Gasthofgebäudes konnte der Platz in seiner ursprünglichen Größe wiederhergestellt und gleichzeitig eine verkehrliche Engstelle entlang der Staatsstraße beseitigt werden. Ein neuer Gehweg bietet mehr Sicherheit für Fußgänger. Das Umfeld am Dorfanger wurde dadurch deutlich aufgewertet.

Die Kosten für die Neugestaltung betragen rund 380.000 Euro. Davon erhält die Gemeinde Kirchberg aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm einen Zuschuss von rund 230.000 Euro.

"Der Städtebau-Fördertopf 2017 wird sogar noch besser gefüllt sein", kündigt Regierungspräsident Rainer Haselbeck an. Alle Gemeinden, die ein Städtebauförderungsprogramm in Anspruch nehmen, können mit einer zeitnahen Bezuschussung ihrer förderfähigen Projekte rechnen. So wird der Bund 2017 sein Engagement in der Städtebauförderung erheblich ausweiten. Der Freistaat Bayern wird jeden Euro, den der Bund mehr gibt, kofinanzieren. Die Programme "Stadtumbau-West" und insbesondere "Soziale Stadt" werden erheblich aufgestockt. Hinzu kommt das völlig neue Programm "Zukunft Stadtgrün", mit dem Städte und Gemeinden Schwerpunkte beim Klimaschutz und Grünflächen setzen können. Neu ist auch die Initiative "Integration im Quartier", mit der Städte und Gemeinden städtebauliche Planungen zur Integration umsetzen können. Weitere Informationen dazu wird die Oberste Baubehörde in nächster Zeit bekannt geben.