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Pressemitteilung 231/2018

13.08.2018 - 231/2018
Niederbayern / Förderschulen
Gute Anstellungssituation für Sonderschullehrkräfte an Förderschulen in Niederbayern

In Niederbayern sieht es für Sonderschullehrkräfte im kommenden Schuljahr 2018/19 gut aus: Alle qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber für das Lehramt Sonderpädagogik haben Planstellen als Beamte erhalten, wie auch bereits im vergangenen Jahr. Außerdem konnten 15 Lehrkräfte, die erfolgreich die Zweitqualifikation Sonderschullehrkraft durchlaufen haben, ins Beamtenverhältnis übernommen werden. Ebenso wurden zwei Lehrkräfte aus der sonderpädagogischen Zusatzqualifikation an der Schule für Kranke als Beamte eingestellt.

25 Lehrkräfte aus den Lehrämtern Realschule und Gymnasium beginnen ab September die Zweitqualifikation für das Lehramt für Sonderpädagogik. Sie werden in einer jeweils einjährigen Ausbildungsphase und Vertiefungsphase zu Sonderschullehrkräften qualifiziert.

Darüber hinaus werden elf Gymnasiallehrkräfte und neun Realschullehrkräfte an Förderschulen bzw. an der Schule für Kranke im befristeten Angestelltenverhältnis arbeiten.

Auf Grund der guten Personalversorgung können bei leicht steigender Schülerzahl und vier zusätzlichen Klassen die Förderangebote im stationären und mobilen Bereich voll aufrechterhalten werden.

Das Thema Inklusion steht bei Schulen hoch im Kurs. Immer mehr setzen auf Kooperationen mit Förderschulen, um Kindern mit Förderbedarf an ihren Schulen die nötige Unterstützung zukommen lassen zu können. In Niederbayern entstehen im kommenden Schuljahr neben den bereits 17 vorhandenen Grund- und Mittelschulen mit dem Profil Inklusion drei weitere Inklusionsschulen: Grundschule Riedenburg (Landkreis Kelheim), Mittelschule Riedenburg (Landkreis Kelheim), Mittelschule Pfeffenhausen (Landkreis Landshut).

Im Schuljahr 2018/19 wird am Sonderpädagogischen Förderzentrum Landau eine zusätzliche Sonderpädagogische Stütz- und Förderklasse eingerichtet. Damit bestehen in Niederbayern insgesamt 17 Sonderpädagogische Stütz- und Förderklassen an neun Standorten.

Sonderpädagogische Stütz- und Förderklassen ermöglichen eine höchst intensive schulische Förderung im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung. Schule und Jugendhilfe arbeiten unter einem Dach ganztägig und nachhaltig zusammen, um Schüler zu fördern, die auf Grund ihrer umfassenden Verhaltensauffälligkeiten das Angebot der Grund-, Mittel oder Förderschule - zumindest vorübergehend - nicht wahrnehmen können. Vorrangiges Ziel ist dabei stets die Rückführung an die allgemeine Schule oder die Förderschule.

Auch die offenen und gebundenen Ganztagszüge an Sonderpädagogischen Förderzentren werden im Schuljahr 2018/2019 weiter ausgebaut. Fünf neue gebundene Ganztagsgruppen wurden in Schöllnach, Mallersdorf, Vilshofen (zwei), Kelheim-Thaldorf genehmigt. Die Anzahl der offenen Ganztagsgruppen bleibt unverändert bei 37.