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Pressemitteilung 257/2020

01.12.2020 - 257/2020
Landkreis Straubing-Bogen / Feuerwehr
5.500 Euro für neuen akkubetriebenen Hilfeleistungssatz Freiwilligen Feuerwehr Wiesenfelden

Zum Kauf eines neuen akkubetriebenen Hilfeleistungssatzes mit drei Komponenten (Spreizer, Schneidgerät, Satz Rettungszylinder) für die Freiwillige Feuerwehr Wiesenfelden hat die Regierung von Niederbayern der Gemeinde Wiesenfelden im Landkreis Straubing-Bogen 5.500 Euro als Zuschuss bewilligt. Die Mittel stammen aus der Feuerschutzsteuer, für die der Landtag im Bayerischen Feuerwehrgesetz eine zweckgebundene Verwendung im Feuerschutz festgelegt hat.

Ein akkubetriebener Hilfeleistungssatz ist eine Zusammenstellung von Geräten mit Zubehör, die elektrisch betrieben werden. Der Hilfeleistungssatz wird zur Rettung und zur Bergung von Menschen bei Unfällen auf der Straße oder der Schiene sowie bei sonstigen Unglücksfällen eingesetzt. Ein Rettungssatz besteht entweder aus einem separaten (Rettungs-)Spreizer und einem Rettungs-Schneidgerät, eventuell ergänzt durch einen oder mehrere Rettungszylinder. Um im Einsatz schneller und flexibler Hilfe leisten zu können, setzen die Feuerwehren auch auf die Akku-Technik. Durch den "kabellosen" Einsatz, können die Geräte schnell und unkompliziert zum Einsatz kommen. Die Geräte haben einen wechselbaren Akku, integrierte Öl-Pumpen und Vorratsbehälter. Die Rettungsgeräte mit Akku sind sofort einsatzbereit, bieten ultimative Freiheit (ohne den angeschlossenen Schlauch), eine sicherere Arbeitsumgebung (kein Stolperrisiko) und saubere Luft (keine Abgase durch den Motorantrieb des Pumpenaggregats). Zum Einsatz kommen moderne Akkus mit Lithium-Ionen-Technologie, die über eine hervorragende Betriebskapazität verfügen