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Pressemitteilung 130/2021

20.09.2021 - 130/2021
Niederbayern / Politik
Japanischer Generalkonsul Nobutaka Maekawa bei Regierungspräsident Rainer Haselbeck
Zusammenarbeit beim nationalen Wasserstoffzentrum im niederbayerischen Pfeffenhausen geplant

Der japanische Generalkonsul Nobutaka Maekawa war zu Gast bei Regierungspräsident Rainer Haselbeck. Maekawa übernahm das Amt des Generalkonsuls am Japanischen Generalkonsulat München im August 2020. "Es ist uns eine große Freude und Ehre, dass Sie der Regierung von Niederbayern heute Ihren Besuch abstatten", sagte Haselbeck.

Mit dem Generalkonsul tauschte sich Haselbeck unter anderem über die gemeinsame wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder, die Gesundheitspolitik und die Auswirkungen der Corona-Pandemie aus. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass beide Länder nur in Partnerschaft ihre Werte und Interessen in der Welt durchsetzen können.

In Bayern haben sich circa 450 japanische Unternehmen angesiedelt. Japan ist ein wichtiger Handelspartner der Region. Besonderes Interesse zeigte Generalkonsul Maekawa am nationalen Wasserstoffzentrum im niederbayerischen Pfeffenhausen. Regierungspräsident Haselbeck sagte zu, den Kontakt zu den Verantwortlichen herzustellen und den Weg für eine Zusammenarbeit mit japanischen Firmen zu ebnen. Das "Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrum" (WTAZ) wird sich insbesondere mit Wasserstofflösungen im Mobilitätsbereich beschäftigen.

Bereits jetzt haben japanische Unternehmen besondere Beziehungen zu Niederbayern. Der AMADA-Konzern hat vor ein paar Jahren eine neue Niederlassung in Eching bei Landshut gegründet. Dieses Technikcenter dient insbesondere Vorführ- und Beratungszwecken sowie Maschinendemonstrationen. Der Standort wurde von der Firma AMADA vor allem aufgrund der hohen Kunden- und Innovationsdichte in der Region gewählt. "Dies unterstreicht nicht zuletzt auch die Wirtschaftskraft unseres Regierungsbezirks und die Qualifikation unserer niederbayerischen Betriebe als Partner für weltweit agierende japanische Unternehmen", sagte Haselbeck.
Das Unternehmen SUMIDA aus Obernzell im Landkreis Passau wurde im Jahr 2013 durch die Hochwasserkatastrophe stark beschädigt. Der Freistaat Bayern hat danach nicht nur den Hochwasserschutz verbessert, sondern auch die Wiederaufbauarbeiten unterstützt. "Von allen Seiten wurde damals die professionelle Zusammenarbeit mit dem Unternehmen SUMIDA, aber auch die Geduld und das Bekenntnis des SUMIDA-Konzerns zum Standort Niederbayern auch in schwierigen Zeiten hervorgehoben", ergänzte Haselbeck.

Das Japanische Generalkonsulat in München ist für den Freistaat Bayern und das Land Baden-Württemberg zuständig. Beiden Bundesländern kommt als Standort von wichtigen Unternehmen der High-Tech- und Automobilindustrie große Bedeutung zu.

Pm21130Regierungspräsident Rainer Haselbeck begrüßte den neuen japanischen Generalkonsul Nobutaka Maekawa. Foto: Lisa Ertl, Regierung von Niederbayern