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Pressemitteilung 87/2021

15.06.2021 - 87/2021
Niederbayern / Katastrophenschutz
Waldbrandgefahr: Regierung ordnet Luftbeobachtung für Donnerstag und Freitag (17.06. - 18.06.2021) für die Bayerwaldroute an

Wegen der momentanen Trockenheit und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr hat die Regierung von Niederbayern im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Landshut Beobachtungsflüge für Donnerstag und Freitag (17.06. - 18.06.2021) für die Bayerwaldroute angeordnet.

Die Wetterentwicklung wird weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die angeordneten Flüge starten von den Stützpunkten Vilshofen und Arnbruck.

Folgende Route wird geflogen:

Flugroute B
Arnbruck-Zellertal - Wiesenfelden - Gotteszell - Vilshofen - Pocking - Salzweg - Untergriesbach - Altreichenau - Mauth - Zwiesel - Arnbruck-Zellertal

Die Anordnung der Regierung wird von den betroffenen Landratsämtern umgesetzt. Sie teilen ausgebildete Luftbeobachter zur Begleitung der Flüge ein. Die Stützpunktleiter der Luftrettungsstaffel Bayern sorgen für die Einteilung der ehrenamtlichen Piloten.

Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.

Die Trockenheit hat nun auch Niederbayern erreicht, obwohl der Bayerische Wald insgesamt kühler und feuchter ist als andere Landesteile und zum anderen der Wald im tertiären Hügelland südlich der Donau aufgrund der vorherrschenden Lehmböden eher gut wasserversorgt. Zudem werden in Niederbayern Brände auch ohne Flugzeug aufgrund der zersplitterten Waldstruktur und der dichten Besiedelung in der Regel schnell entdeckt.